Familienreise

17 März 2007

Myanmar - Das grosse Heimweh

Nach einer Weile bleiben jeweils die schoenen Dinge in Erinnerung und die weniger schoenen verblassen. Das ist gut so. Jetzt sind wir zurueck in Bangkok (ist schon wie nach Hause kommen) und die anstrengende Reise noch praesent. Das Reisen mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln ist ermuedend wie in keinem asiatischen Land sonst. Die Strassen bestehen aus Staub oder Loechern mit Teer rundum. Die Autos haetten Liebhaberwert, waeren sie nicht schon lange schrottreif. Die meisten Touristen fliegen alle Strecken.
Aber auf den Fotos ist von all dem nichts zu sehen. Dieses Land ist sehr fotogen. Schaut selber...



Shwedagon Pagode in Yangon

selten trafen wir Kinder mit Spielsachen

man beachte hinter den suessen Kindern den Abfall. Es war fast ueberall sehr schmutzig und unhygienisch



Fischer am Inle Lake

Wir besuchen ein Altersheim. Nur wer keine Verwandte mehr hat kommt dort hin.

Ein Wohnraum fuer Maenner, einen fuer Frauen.


Die Moustachebrothers haben wir in Mandalay gesehen. Sie sind Komoedianten und wurden fuer einen falschen Witz zu sieben Jahren Gefaengnis verurteilt. (Kein Witz)

Das Militaerregime blutet Burma seit den 60iger Jahren aus. Das Land erscheint durch die grosse Armut wie in die Vergangenheit zurueckversetzt. Und neben den vielen historischen Bauten liegt genau darin die Faszination dieses Landes. Die Ochsen pfluegen den Acker, die Pferdewagen sind Taxis und sehr vieles, was bei uns schon seit Jahrzehnten Maschinen produzieren, wird hier noch von Hand angefertigt.

Sieht schoen aus, ist aber sicher sehr harte Arbeit.



in Myanmar chrampfen vor allem die Frauen

Die erste Woche verbrachten wir am Meer an der Ngpalibeach. Schoene Straende, klares Wasser und gutes Essen. Dann flogen wir nach Bagan. Dort wurden zwischen 850 und 1300 n.Chr. mehr als 4000 Stupas und Tempel erbaut. Da wir nicht ganz alle anschauten und dies mit einem Pferdewagen, hats auch den Kindern gefallen.
Dann Mandalay-Pyin U Lwin-Inle Lake und am Schluss bei 42 Grad noch Yangon.

Unser kleines Wildsaeuli...

Diesen Monat hat vor allem mich (Marina) und Gian das Heimweh gepackt. Zitat Gian: "Zueri isch immer i minae Gedanke". Jetzt sind wir aber wieder happy und werden unseren Rueckflug nach Zuerich
Sonntag 24.Juni 2007 um 7.15 Uhr (Ankunft)
also nicht vorverschieben. Wir fliegen am 18.3.07 fuer einen Monat nach China, Provinz Yunnan und danach nochmals fuer zwei Monate nach Bali, weils dort so schoen war.