Malaysia 1


Am 5. Oktober starten wir in Johor Bharu mit einem Mietwagen und fahren die Ostkueste nordwaerts. Diese Kueste ist wenig touristisch und nicht so dicht besiedelt. Lange weisse und vor allem menschenleere Straende warten auf uns. Auf Pulau Kapas (bei Kuala Terengganu) lassen wir dann ein Stueck von unseren Herzen. Das ist eine kleine Insel bei Marang. Dort hat eine sympathische malayische Familie ihre Aussteigertraeume verwirklicht und vier Bungalows gebaut. Und mit noch drei anderen Touristen haben wir uns bei Qimi's Chalet wie zu Hause gefuehlt. Die Chalets sind keine Wucht, doch die Frau kocht ausgezeichnet. Die Kinder spielen mit dem sechsjaehrigen Qimi und freuen sich ueber seine Spielsachen. Wir gehen mit Noly, dem Gasgeber fischen und kommen in einen regelrechten Fischrausch waehrend wir einen Fisch nach dem anderen rausziehen. Leider konnte man im Meer nicht gut baden, da es voll von Quallen war. Marcel verbrennt sich an einer Feuerqualle, tat hoellisch weh.
Riesenwaran gleich neben unserem Bungalow auf Pulau Kapas
Der Strand - unser liebster SpielplatzCar crash
Das Autofahren ist - na ja, wie sollen wir das jetzt sagen ohne das Marianne nicht gleich Angst kriegt?- hier sehr anstrengend. Man muss extrem auf den Gegenverkehr achten. Die machen halsbrecherische Ueberholmanoever. Ja, und wenn die Ampel auf rot wechselt, fahren locker noch 3 Autos drueber. Das wussten wir am dritten Tag eigentlich schon. Aber unsere Verkehrserziehung ist einfach staerker, und so ist uns, als wir brav gebremst haben bei rot, natuerlich der Wagen hinter uns in uns hineingekracht. Wir sind dann zusammen zur Polizei gegangen. Der Aufprall war nicht gross und wir sind wohlauf. Auf dem Polizeiposten konnten die Kinder Fernseh schauen waehrend wir Protokoll schrieben. Das verlief alles sehr sehr friedlich. Die Malayien sind uns immer wieder durch ihre herzliche und hilfsbereite Art aufgefallen.

Kids & Cats auf Pulau Kapas


